Coaching als Navigationshilfe in der Krise

Gehören Sie auch zu den 91 % der Befragten einer Studie vom Sommer 2020, die angaben, nach Corona ihr Leben ändern zu wollen? Welche Veränderungen konnten Sie umsetzen? Was waren Ihre Hoffnungen?

Hoffnung an sich ist eine positive, innere Überzeugung und beinhaltet den Glauben, dass sich eine Situation jederzeit verändern kann. Und sie hilft, ins Handeln zu kommen. Wie gut hat das Prinzip Hoffnung funktioniert im ersten lockdown? Wie im zweiten?

Nietzsche sagt dazu, sinngemäß: was uns nicht umbringt, macht uns härter. Stimmt das so? Es ist schon ein Stück Arbeit, denn um aus der Not eine Tugend zu machen, braucht es eine ziemlich starke Haltung. 

Die ganze emotionale Klaviatur jeden Tag rauf und runter spielen, Verunsicherung, Angst, Ratlosigkeit, Sorge und Ohnmacht im Wechsel mit Dankbarkeit, Entschleunigung, Vertrauen und Inspiration erleben und dann noch positiv nach vorne blicken – ganz schön Kräfte zehrend.

Was brauchen Menschen also, um Sicherheit und Hoffnung wieder auf zu bauen? Wie werden Unternehmen gestärkt, Familien und Teams unterstützt? 

Ein Werkzeug kann sein, sich an die positiven Erfahrungen während des ersten lockdowns zu erinnern. Wie wichtig war es, sich Zeit zu nehmen für Solidarität und Mitgefühl? Verbindlich zu sein im Zwischenmenschlichen, in Zeiten, in denen niemand Versprechen gab. Stabile Beziehungen zu haben, in Zeiten der Isolation. Mutig zu sein, in Zeiten der Verunsicherung. 

Die Ärmel hoch krempeln und ein „Wir schaffen das!“ – Mindset tragen ebenfalls dazu bei, den sozialen und wirtschaftlichen Druck auszuhalten und gleichzeitig selbstbestimmt zu bleiben.

Wie schnell wurden, kreativ und flexibel, Konzepte umgestellt auf take away zum Beispiel, wie schnell wurden online Konferenzen, Yogastunden und Familientreffen abgehalten, Lieferservices und angepasste Arbeitsmodelle angeboten? Das hat funktioniert und tut es noch immer, teilweise besser als vor Corona. Viele Restaurantbesitzer sagen etwa, dass sie das Platzieren von Gästen in Ihren Lokalen auch zukünftig beibehalten möchten. Da ist mehr Ruhe in den Abläufen, der Service kann entlastet, der Verkauf sogar verbessert werden. Eine Hotelkette bot sogenannte lockdown Zimmer an. Gäste können in der eigenen Stadt einen Tapetenwechsel realisieren, mal wieder durchschlafen oder durcharbeiten. 

Eigene Geschichten neu zu schreiben und diese Fortschritte in Zeiten wie diesen zu ermöglichen und sichtbar zu machen ist ein großer Schritt zu erneuter Hoffnung und Handlungsfähigkeit. 

Machbare Möglichkeiten zu finden, die helfen, den Alltag zu bewältigen, Beziehungen zu pflegen und somit den Zugang zu den eigenen Ressourcen zu behalten sind erwiesenermaßen verlässliche Krisenmanager.

Die positiven Nebenwirkungen sind sehr oft stabilere Beziehungen, der Ausbau persönlicher Stärken, veränderte Prioritäten sowie eine größere Wertschätzung dem Leben gegenüber. 

Wann, wenn nicht jetzt brauchen Teams, Führungskräfte, Mitarbeiter*innen und Familien Stärkung, Mut und individuelle Koordinaten für einen Erfolgskurs durch diese stürmischen Zeiten?

Ich biete dazu unverbindliche und kostenfreie Erstgespräche sowie individuelle Konzepte an. Sprechen Sie mich an!